PMS – „Pissy Mood Syndrome“?

PMS natürlich behandeln

PMS – ein Bericht aus der Fachpresse:

PMS

Pissy-Mood-Syndrome: das prämenstruelle Syndrom (PMS)

Beim prämenstruellen Syndrom (PMS) zeigt sich in körperlichen und seelischen Veränderungen. Dazu gehören Wassereinlagerungen und Gewichtszunahme, gespannte, empfindliche und schmerzhafte Brüste, Stauungsgefühle im kleinen Becken, ein gesteigerter Appetit, und eine erhöhte Irritabilität oder unmotivierte Traurigkeit. Seit Neuestem weiß man, dass zu den körperlichen Veränderungen auch eine deutliche, messbare Veränderung der Struktur des Gehirns kommt.

„Ein Anstieg des Östrogenspiegels bis zum Eisprung geht mit einer Zunahme des Hippocampus-Volumens einher. Und das jeden Monat aufs Neue. Dies könnte dabei helfen, die psychischen Beschwerden der Prämenstruellen Dysphorie besser zu verstehen.

Allmonatlich erleben Frauen das Auf und Ab der Hormone während ihres Menstruationszyklus. Diese Schwankungen beeinflussen nicht nur den Wechsel zwischen fruchtbaren und unfruchtbaren Tagen – der schwankende Hormonspiegel verändert in erstaunlicher Regelmäßigkeit auch die Struktur des Gehirns. Das belegen nun Ergebnisse der Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig.“

(Originalpublikation: In-vivo Dynamics of the Human Hippocampus across the Menstrual Cycle)

Die Naturheilkunde hat verschiedene Möglichkeiten, auf die Symptome, die mit den monatlichen Schwankungen des Hormonspiegels der Frau einhergehen, einzuwirken.

Individuell zu bestimmende homöopathische Mittel können die seelischen Begleitsymptome, ebenso wie die körperlichen, verbessern. Aber auch altbekannte Mittel aus der Pflanzenheilkunde in Form von Tees oder Tinkturen, helfen, die Tage vor den Tagen besser zu überstehen.

Bewährte homöopathische Mittel sind je nach Typ und Symptomatik zum Beispiel Cimicifuga, Pulsatilla, manchmal auch Sepia und viele weitere.

Bei PMS besonders zu empfehlen - Rosen helfen immer! credit Alexandra Seinet

Für Teemischungen sind Frauenmantel, Taubnessel, Johanniskraut, oder Süßholz und Melisse sinnvoll.

Wenn Wassereinlagerungen im Vordergrund stehen, mit Gewichtszunahme, Spannungsgefühlen und -schmerzen in den Brüsten, geschwollenen Beinen, und Stauungsgefühlen im Bauch, können Birkenblätter helfen mild zu entwässern.

Manche Beschwerden können auch durch den Einsatz von Bachblüten verbessert werden.

Am besten aber wirkt die liebevolle Zuwendung und das Verständnis des Partners, und das eigene Bewusstwerden, dass die „kurze Laune“ oder die plötzliche Traurigkeit sozusagen „hormongemacht“ sind, und sich bald von selbst wieder verflüchtigen werden.

Dunkle Schokolade (und Rosen) sind bei vielen Frauen um diese Zeit hilfreich – du darfst also jetzt wirklich!

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